Hans-Peter Raddatz
Orientalist, Volkswirt, Systemtheoretiker.

"Der Dialog mit dem Islam wird umso mehr zur Hilfseinrichtung für den Islam, je unbeirrter der Dialog darin fortfährt, den Kampfcharakter dieser Religion durch die Fiktion von Toleranz und Friedfertigkeit zu verschleiern."

Aufsätze/Artikel
Islam, Demokratie, "Dialog" - das Panoptikum der sekundären Realitäten
Sind wir zu blauäugig? - dialogische Wunschwelt vs. islam. Wirklichkeit
Der Mythos vom toleranten Islam - literarische Fiktionen und polit. Wunschbilder
Islam. Terror und Demokratie - Hintergründe d. islam. "Integration"
Dialog mit Saladin - Lessings Nathan als Toleranz-Ikone
Wer beleidigt Allah? - z.B. Religionssatire
Islam, Frau, Teufel - zu einem westl. Mißverständnis

11. September
Interview | Artikel

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Texte über Ahmadiyya

"Hurra, wir bekommen eine Moschee und wollen gar keine!"

interreligiöser "Dialog"

"Die gesellschaftlich Verantwortlichen fordern die ständige Verinnerlichung von Toleranz, ohne allerdings gleichzeitig mitzuteilen, aufgrund welchen konkreten Interesses die aufnehmende Bevölkerung die islamische Zuwanderung fördern sollte. Es fehlt die Information, womit ein solches Interesse zu begründen wäre und auf welcher Art von Identität die neue Toleranz aufzubauen hätte."

aus: Hans-Peter Raddatz: "Von Gott zu Allah?", S. 19

 

"Europa ist dabei, sich völlig mißbrauchen zu lassen im Namen der Toleranz und des Dialoges. Man erlebt eine langsame Infiltrierung der Strukturen ... Ich bin ebenso für eine Öffnung zum Fremden wie ich die Integration von Strömungen zurückweise, die die Demokratie ins Wanken bringen und universelle Werte in Frage stellen, um ein regressives und obskurantistisches Weltbild durchzusetzen, das vierzehn Jahrhunderte hinter der Zeit ist".

Henri Boulad, in Ägypten geborener und aufgewachsener Jesuitenpater in einem Gespräch mit der Schweizer Zeitung Le Courrier (3.11.96). Der langjährige Leiter von "Caritas Ägypten" zeigte in dem Gespräch auf, wie sehr die Christen in der arabischen Welt diskriminiert werden und wie der Islam aus Angst vor dem Christentum diesem alle Rechte verweigert, die er für sich in den christlichen Ländern "selbstverständlich" in Anspruch nimmt.

 

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Faktenabwehr und Denkverzicht sind die "ultimativen Waffen der Ignoranz" gegen die Durchsetzungsmacht von Wahrheit und Vernunft.
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Die Frauen-Emanzipation ist das existentielle Bedrohungspotential schlechthin für den Islam.
s.a. Der Islam, die Frau und der Teufel

 

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GG Artikel 20:
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
...
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
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Bibel | Grundgesetz | Koran

 

 

 

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Laxe Begrifflichkeit und doppelte Standards sind das geistige Gift, das die Auseinandersetzung mit dem Islam z.Zt. noch in Deutschland zur Farce macht. Für einen zukunftsoffenen Dialog müssen Nachdenklichkeit wie Einsicht auf beiden Seiten wachsen. Toleranz kann keine Einbahnstrasse sein.
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Interview Kirchliche Umschau (CH)

Terror in Amerika

Frage: Auf tragische Weise wurde Ihr Buch von den Ereignissen in Amerika eingeholt. Wie beurteilen Sie diese ungeheuerlichen Anschläge?

Raddatz: Inzwischen stellt sich die zunächst sehr unklare Sachlage ja etwas deutlicher dar. Von der menschlichen Tragik, die auch mich aufgrund meiner persönlichen Verbindungen zum World Trade Center besonders getroffen hat, sollten wir dabei zunächst absehen. Generell läßt sich allerdings durchaus von erheblichen Versäumnissen der Geheimdienste sprechen, die trotz laufender Warnungen hinsichtlich der wachsenden Islamnetze in den USA weitgehend untätig blieben. Dadurch entstand ein sicherheitstechnisches Vakuum, das die Terroristen zur Vorbereitung und Durchführung ihres Projektes – so könnte man fast meinen – geradezu eingeladen hat.

Frage: Hat der Islam mit den Anschlägen sein wahres Gesicht gezeigt oder handelt es sich bei den Tätern um ein paar Wirrköpfe?

Raddatz: Wie ich gerade erwähnte, hat sich schon im Vorfeld der Terrorakte die Herausbildung effizienter Netzwerke islamischer Glaubenskrieger angebahnt, deren Spuren bekanntlich auch nach Deutschland führten. Einen entscheidenden Fehler sollte man allerdings vermeiden, nämlich den, diese Leute als Wirrköpfe zu unterschätzen. Es handelt sich hier ganz im Gegenteil um hochprofessionelle und hochmotivierte Fachleute, die in logistisch perfekter Abstimmung langfristige Maßnahmen gegen bestimmte Ziele planen. Der Islam steht dabei als religiös-politische Machtstruktur im Hintergrund, deren historisch gewachsene Tradition sich immer wieder dann besondere Geltung verschafft hat, wenn besonders günstige Umstände zusammentrafen.

Frage: Sie spielen wahrscheinlich auf Ihr Buch an, in dem Sie den interkulturellen Dialog und die deutsche Politik kritisieren, die schon lange den Islam als tolerante Religion vorgestellt und somit einen enormen Förderungseffekt erzielt haben?

Raddatz: Allerdings. Die seit Jahren gepflegten Stereotypen vom toleranten Islam und dessen Trennung vom islamischen Fundamentalismus sind seit dem Terror in Amerika endgültig – zumindest in Deutschland - zu unumstößlichen Dogmen aufgestiegen. Wer den Wettbewerb verfolgte, der nach dem 11. September in Politik, Kirchen und Medien um die Gunst des Zentralrats der Muslime entstand, den beschlich eine Ahnung einer ganz neuen Dimension ideologischer Zwänge. Denn der Zentralrat ist nicht nur eindeutig extremistisch unterwandert, sondern er vertritt vor allem nicht den türkischen Islam, der in Deutschland etwa 80% darstellt. Für mich wird es übrigens sehr wichtig sein, zu beobachten, welche Konstellationen sich hier in der Schweiz entwickeln werden, der ich seit vielen Jahren beruflich und privat verbunden bin.

Frage: Haben Toleranz und Dialog überhaupt eine Chance und wenn ja, unter welchen Bedingungen?

Raddatz: Solange die deutschen Führungsebenen, wie es jetzt überdeutlich zutage getreten ist, den Radikalislam hofieren und damit dessen Interessen stützen, haben Toleranz und Dialog in der Tat keine Chance. Damit machen sie lediglich deutlich, daß sie sich den Drohungen des islamischen Extremismus unterwerfen, also die Handlungsfreiheit im eigenen Lande gefährden. Die Interessen der deutschen Basisgesellschaft, zu der auch die integrationswilligen Muslime gehören, also ganz besonders die demokratische Mitsprache aller Bevölkerungsteile, bleiben dabei auf der Strecke.

Frage: Wie müssen demnach die westlichen Demokratien und das christliche Abendland dem Islam begegnen und somit zukünftige Anschläge verhindern?

Raddatz: Zunächst ist festzustellen, daß die bisherige Toleranzdoktrin des Dialogs eine ständige Steigerung der islamistischen Gewalt bewirkt hat. Es ist daher die Frage zu stellen, warum sich die Verantwortlichen beharrlich weigern, die Fakten über die im Islam religiös und politsystematisch verankerte Fixierung auf Gewalt zur Kenntnis zu nehmen. Die Antworten liegen seit Jahren vor, und ich habe sie in meinem Buch zusammengefaßt: Wir sind bereits so stark säkularisiert - und dies betrifft auch den Glaubensverlust der Kirchen – daß wir nicht mehr in der Lage sind, die Glaubensdimension des Islam, die von Beginn dieser Religion an immer auch Gewalt eingeschlossen hat, zu begreifen. Es wäre also absurd zu glauben, man könne Terrorakte dieser oder - wie für die Zukunft anzunehmen ist – noch monströserer Art verhindern, solange man sich nicht der islamischen Realität stellt. Diese Realität bedingt nicht nur den Kampf gegen den supranationalen Terror, sondern vor allem die Integration der friedlichen Muslime in die real existierenden Gesellschaften Europas, die ganz gewiß nicht dadurch erreicht wird, daß man z.B. auf die Anwendung der Menschenrechte, insbesondere im Falle der Frau, verzichtet. Anschläge können natürlich bis auf weiteres nicht verhindert werden, aber ihre Gefahr wird sich im gleichen Maße verringern, in dem man die Strukturen der islamischen Religion und ihrer Vertretungen rational analysiert und zugleich die Voraussetzungen der Integration stärkt. Wenn dem Islam die Toleranz wirklich so grundlegend zueigen sein sollte, warum ist es dann erforderlich, ihm offiziellerseits unentwegt diese Selbstverständlichkeit zu bescheinigen? Nach Begründungen brauchen wir natürlich nicht lange zu suchen, weil Geschichte und Gegenwart zahllose Beispiele für das Gegenteil liefern. Wer sich allerdings diesen Vorgang etwas genauer ansieht, erkennt, daß die jetzt entstehende Islampolitik sich sehr eignet, den Führungsebenen neue Mittel der Machtgestaltung an Hand zu geben, allerdings auf Kosten der Basisbevölkerung, der immer mehr Toleranz abverlangt wird - Toleranz gegenüber einer Religion, deren Hauptmerkmal die Toleranz selbst sein soll.

 

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Lektüre-Tips

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100-Moscheen-Plan
Taqiya
"Dialog"
"Beim ersten Aufstieg des Islams war der Untergang der christlichen Völker nicht endgültig, aber sein Wiederaufstieg in unserer Zeit wird die vollständige Verdrängung der Lehrsätze des heutigen Christentums herbeiführen" (Anmerkung 153, S. 644 des Ahmadiyya-Koran) Buch über Ahmadiyya

Lessings "Nathan" als Toleranz-Ikone

Bücher

Udo Ulfkotte: Der Krieg in unseren Städten. Wie radikale Islamisten Deutschland unterwandern (Eichborn, Frankfurt/M., 19,90 Euro).

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Kommt der Islam? Die Fundamentalisten vor den Toren Europas (Rolf Stolz) - allgemeinverständliche Einführung über das Bedrohungspotential des Islam für unsere offene Gesellschaft. Kernpunkt: Unvereinbarkeit des Islam mit Freiheit - Gleichheit - Brüderlichkeit, den Grundwerten unserer demokratischen Gesellschaft.

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Ahmadiyya-Bewegung des Islam (Hiltrud Schröter) - die Studie weist anhand der Ahmadiyya-Schriften nach, dass es sich um eine totalitäre "brain-washing"-Sekte handelt, die weltweit Hass gegen Christen und Juden verbreitet, demokratische Prinzipien ablehnt und ein Menschenbild vertritt, das den Einzelnen zum unmündigen Wesen erklärt. Die Form des Djihad, den die A. betreibt, bezeichnet Schröter als "Djihad des Geldes". Mit der bisher unerklärten Finanzkraft der Sekte steht auch ihr 100-Moscheen-Plan für Deutschland in Beziehung.

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Von Allah zum Terror? Der Djihad und die Deformierung des Westens - das neue Buch von Hans-Peter Raddatz: Die Zivilisation des Westens unterliegt einem unaufhaltsamen Denk- und Bildungsverfall und entwickelt zugleich einen ins Totalitäre weisenden Trend zu Konsum, Spaß, Kontrolle und – Terror, wobei der Islam dem Geschehen in Europa den „interkulturellen" Treibsatz gibt.
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Die Wut und der Stolz (Oriana Fallaci) - Aufruf zum Widerstand des Westens gegen den Dschihad als islamische Massenbewegung. "Das wichtigste politische Buch dieses Jahres ... Gründungsdokument eines europäischen Liberalismus, der diesen ehrenvollen Namen wieder verdienen könnte" (weiter in der Rezension).
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Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam. Vom Dschihad zum Schutzvertrag (Bat Ye'or) - eindrückliche Schilderung, die deutlich macht, dass die Behauptung vom toleranten Islam Dialogisten-Geschwätz ist.
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Von Gott zu Allah? Christentum und Islam in der liberalen Fortschrittsgesellschaft (H.-P. Raddatz) - in enzyklopädischer Breite werden Christentum und Islam von den Wurzeln bis zur Gegenwart dargestellt sowie der christlich-islamische Dialog als "Geistschwund im Fortschritt". Das sehr anspruchsvolle Buch wendet sich nicht ans breite Publikum, ist aber ein Muß für jeden, der auf hohem Niveau über die Risiken einer unreflektierten Öffnung zum Islam nachdenken und diskutieren will.

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Situation von Christen in muslimischen Ländern

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