Rolf Stolz
Dipl. Psychologe;
Bündnis 90/Die Grünen

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Bücher
Kommt der Islam?

Die Mullahs vom Rhein


Aufsätze/Artikel
Deutschland und das Morgenland

"In Deutschland wirklich angekommen?"

 

 

 

Moschee-Alarm

interreligiöser "Dialog"

"Die gesellschaftlich Verantwortlichen fordern die ständige Verinnerlichung von Toleranz, ohne allerdings gleichzeitig mitzuteilen, aufgrund welchen konkreten Interesses die aufnehmende Bevölkerung die islamische Zuwanderung fördern sollte. Es fehlt die Information, womit ein solches Interesse zu begründen wäre und auf welcher Art von Identität die neue Toleranz aufzubauen hätte."

aus: Hans-Peter Raddatz: "Von Gott zu Allah?", S. 19

 

"Europa ist dabei, sich völlig mißbrauchen zu lassen im Namen der Toleranz und des Dialoges. Man erlebt eine langsame Infiltrierung der Strukturen ... Ich bin ebenso für eine Öffnung zum Fremden wie ich die Integration von Strömungen zurückweise, die die Demokratie ins Wanken bringen und universelle Werte in Frage stellen, um ein regressives und obskurantistisches Weltbild durchzusetzen, das vierzehn Jahrhunderte hinter der Zeit ist".

Henri Boulad, in Ägypten geborener und aufgewachsener Jesuitenpater in einem Gespräch mit der Schweizer Zeitung Le Courrier (3.11.96). Der langjährige Leiter von "Caritas Ägypten" zeigte in dem Gespräch auf, wie sehr die Christen in der arabischen Welt diskriminiert werden und wie der Islam aus Angst vor dem Christentum diesem alle Rechte verweigert, die er für sich in den christlichen Ländern "selbstverständlich" in Anspruch nimmt.

 

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Faktenabwehr und Denkverzicht sind die "ultimativen Waffen der Ignoranz" gegen die Durchsetzungsmacht von Wahrheit und Vernunft.
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Die Frauen-Emanzipation ist das existentielle Bedrohungspotential schlechthin für den Islam.
s.a. Der Islam, die Frau und der Teufel

 

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GG Artikel 20:
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
...
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
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Bibel | Grundgesetz | Koran

 

 

 

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Laxe Begrifflichkeit und doppelte Standards sind das geistige Gift, das die Auseinandersetzung mit dem Islam z.Zt. noch in Deutschland zur Farce macht. Für einen zukunftsoffenen Dialog müssen Nachdenklichkeit wie Einsicht auf beiden Seiten wachsen. Toleranz kann keine Einbahnstrasse sein.
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Die WELT 1.11.01

Rolf Stolz

Wenn der Papst den Koran küsst, verzweifelt der katholische Konvertit

Papst küsst KoranHans-Peter Raddatz beschreibt den Vormarsch des politischen Islam

AUSZUG (ganzer Artikel):

Es ist nur folgerichtig, wenn Raddatz in der ersten Buchhälfte, die "Der Gang des Geistes im Westen und Islam" überschrieben ist, zuerst die historischen Anfänge und die spirituelle Substanz des Christentums darstellt, ehe er Unterschiede bzw. Gegensätze zwischen dem Christentum und dem Islam als dem wirkmächtigsten nachchristlichen Gegenentwurf zur Lehre Jesu und der Kirchenväter zum Thema macht.

Während im Westen Renaissance, Reformation und Aufklärung die moderne Welt geistig und lebenspraktisch vorbereiteten, hatten im Orient die blinden Abwehrmaßnahmen der Kalifen und ihrer orthodox-dogmatischen Hoftheoretiker längst schon die arabische Philosophie deformiert, war schon 1191 mit der Hinrichtung des genialen Iraners Suhrawardi "die Selbstbefreiung des Islam vom Geist schlechthin" besiegelt worden, aus der sich der spätere Niedergang auch der angewandten Wissenschaften und schließlich der ganzen Kultur geradezu zwangsläufig ergab.

Unter dem Oberbegriff "Liberalisierung der westlichen Moderne" analysiert Raddatz, wie den europäisch-amerikanischem Wirtschaftsaufschwung und Machtzuwachs ein katastrophaler Erkenntnis-, Kultur- und Sinnverlust begleitet hat - bis hin zur heutigen globalisierungssüchtigen Postmoderne, die ebenso entchristlicht wie entgeistigt, ebenso gottfern wie gottverlassen ist und die ihren historisch-moralischen Ground-Zero-Tiefpunkt wohl noch vor sich hat. Zugleich wird aber nachgewiesen, dass der Islam eben nicht die Alternative zu westlicher Dekadenz ist, die er zu sein behauptet.

Die zweite Hälfte des Buches beschäftigt sich unter dem Titel "Liberale Machtdoktrin und Islamexpansion" mit drei großen Themen: mit dem aberwitzigen Projekt einer aus dem christlich-islamischen Dialog hervorzuzaubernden Inter- und Superreligion, die die Einzigartigkeit der Religionen und Heilswege durch deren kleinsten gemeinsamen Nenner und die Aufsummierung von Defiziten ersetzt; mit dem Versuch, die Vielfalt und Besonderheit der Kulturen einzuebnen in Richtung auf die monokulturelle Multikulti-Unkultur der One World; mit dem "Geistschwund im Fortschritt" durch eine "Dialogmoral", die westliche Wahrheiten und humane Werte bedenkenlos obskuren Bündnis- und Nützlichkeitserwägungen opfert.

Seinen Höhepunkt erreicht das Werk von Hans-Peter Raddatz in seiner Kritik an der Großen Koalition zwischen antichristlichen Gruppierungen - islamisch, atheistisch oder wie immer motiviert - und Teilen des christlichen Establishments, denen der "Dialog" genannte politisch-ideologische Kuhhandel tausendmal wichtiger ist als die christliche Verkündigung.

Der Versuch islamischer "Antiimperialisten", unter Nutzung von Versatzstücken der europäischen Zivilisation zurückzuflüchten in angeblich heile und heilige Welten der Vorväter, bleibt eine leere Geste, ein Fluchtweg ins Nichts. Raddatz betont, dass die radikalen Fundamentalisten ebenso wie die moderaten Traditionalisten einer "islamischen Selbsttäuschung" unterliegen. Je mehr sie die Religion funktionalisieren als "doktrinär-politischer Selbstzweck", um so mehr zerstören sie den authentischen Glauben und die unpolitische, spirituelle Seite der islamischen Kultur. Den altüberlieferten Problemen des Islam (Gewaltorientierung, Diskriminierung der Mehrheit, nämlich der Frauen, wie der Minderheiten von Christen, Juden) fügen sie neue hinzu (beispielsweise den Islam-Export durch Terror-Netze), ohne dass von ihnen im mindesten Lösungen entwickelt würden für die vielen Miseren der Moslems und für deren fundamental gestörtes Verhältnis zum nichtislamischen Rest der Welt.

Hans-Peter Raddatz: „Von Gott zu Allah? Christentum und Islam in der liberalen Fortschrittsgesellschaft“ Herbig-Verlag, München 2001, 528 Seiten, 68 Mark


Papst küsst KoranEine Art Ausrufezeichen nach dem Text bildet das Foto auf dem hinteren Umschlag, entnommen aus "L'Orient et le jour" (Beirut) vom 14. 5. 1999. Es zeigt den Papst, wie er eine grüne Prachtausgabe des Korans küsst - eine Geste, die jeder Muslim nur als Unterwerfung unter den Vormachts- und Absolutheitsanspruch des Korans verstehen kann und die angesichts der anhaltenden, ja zunehmenden Christenverfolgungen in vielen Teilen der islamischen Welt (Saudi-Arabien, Sudan, Nigeria, Indonesien usw.) mehr als befremdet.

ANMERKUNG: manche Muslims sehen das umgekehrt:
"Als der Papst den Koran küsste ..., beanspruchte er den Islam für die Mutterkirche. Als die Mullahs und Sheiks des Islam den Papst einluden, den Koran zu küssen, übergaben sie ihm den Schlüssel von Mekka und die ganze Milliarde Muslime der Welt. Sie haben das vielleicht nicht verstanden, aber das ist nun der legale und kirchliche Standard für den zukünftigen Umgang des Vatkans mit den muslimischen Führern." (Quelle)

 

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Lektüre-Tips

Was ist? :
Takija
Ahmadiyya
"Beim ersten Aufstieg des Islams war der Untergang der christlichen Völker nicht endgültig, aber sein Wiederaufstieg in unserer Zeit wird die vollständige Verdrängung der Lehrsätze des heutigen Christentums herbeiführen" (Anmerkung 153, S. 644 des Ahmadiyya-Koran) Buch über Ahmadiyya

Lessings "Nathan" als Toleranz-Ikone

Bücher

Die Wut und der Stolz (Oriana Fallaci) - Aufruf zum Widerstand des Westens gegen den Dschihad als islamische Massenbewegung. "Das wichtigste politische Buch dieses Jahres ... Gründungsdokument eines europäischen Liberalismus, der diesen ehrenvollen Namen wieder verdienen könnte" (weiter in der Rezension).
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Von Allah zum Terror? Der Djihad und die Deformierung des Westens (Hans-Peter Raddatz) - es geht um die Deformierung des Westens, dessen Zivilisation einem offenbar unaufhaltsamen Denk- und Bildungsverfall unterliegt und dabei einen ins Totalitäre weisenden Trend zu Konsum, Spaß, Kontrolle und – Terror entwickelt, wobei der Islam dem Geschehen in Europa den „interkulturellen" Treibsatz gibt.
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Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam. Vom Dschihad zum Schutzvertrag (Bat Ye'or) - eindrückliche Schilderung, die deutlich macht, dass die Behauptung vom toleranten Islam Dialogisten-Geschwätz ist.
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Ahmadiyya-Bewegung des Islam (Hiltrud Schröter) - die Studie weist anhand der Ahmadiyya-Schriften nach, dass es sich um eine totalitäre "brain-washing"-Sekte handelt, die weltweit Hass gegen Christen und Juden verbreitet, demokratische Prinzipien ablehnt und ein Menschenbild vertritt, das den Einzelnen zum unmündigen Wesen erklärt.

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Kommt der Islam? Die Fundamentalisten vor den Toren Europas (Rolf Stolz) - allgemeinverständliche Einführung über das Bedrohungspotential des Islam für unsere offene Gesellschaft. Kernpunkt: Unvereinbarkeit des Islam mit Freiheit - Gleichheit - Brüderlichkeit, den Grundwerten unserer demokratischen Gesellschaft.

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Von Gott zu Allah? Christentum und Islam in der liberalen Fortschrittsgesellschaft (H.-P. Raddatz) - in enzyklopädischer Breite werden Christentum und Islam von den Wurzeln bis zur Gegenwart dargestellt sowie der christlich-islamische Dialog als "Geistschwund im Fortschritt". Das sehr anspruchsvolle Buch wendet sich nicht ans breite Publikum, ist aber ein Muß für jeden, der auf hohem Niveau über die Risiken einer unreflektierten Öffnung zum Islam nachdenken und diskutieren will.

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Europa ohne Identität? Die Krise der multikulturellen Gesellschaft (Bassam Tibi) - Plädoyer eines europäisierten Muslims und Adorno-Schülers für die Chimäre eines aufgeklärten Euro-Islam.

Inhaltsverzeichnis | bestellen

 

Situation von Christen in muslimischen Ländern

Stellung der Frau